Fremdwährungskredite noch zeitgemäß?
In den letzten 10 Jahren waren Wohnraumfinanzierungen in Form endfälliger Darlehen in Fremdwährung gängige Praxis.
Der Kredit wurde meist in CHF oder JPY aufgenommen, als 'Tilgungsträger dienten Fonds oder fondsgebundene Lebens- versicherungen. Die Erwartung war, dass die Performance des Tilgungsträgers über 20 - 25 Jahre über dem Kreditzinssatz liegt, und somit aus der Finanzierung gar noch Gewinn gemacht wird.
Je nach Einstiegszeitpunkt (Zinsniveau), Währung und Auswahl des Tilgungsträgers hat sich die Finanzierung für den einzelnen Konsumenten unterschiedlich entwickelt.
Durch die Wirtschaftskrise war die Realität in vielen Fallen, dass v. a. die Tilgungsträger den in sie gesteckten Erwartungen nicht gerecht wurden. Die dadurch entstandenen Tilgungslücken müssen nun mittels zusätzlicher Ansparungen oder höherer Ratenzahlungen geschlossen werden.
Unser Tipp:
Ob es sinnvoll ist, ein Fremdwährungsdarlehen weiter zu bedienen, kann ab sofort mit Hilfe eines Kreditoptimierungs- programms analysiert werden.
Aufgrund der so gewonnenen Erkenntnisse lassen sich dann die richtigen Fragen stellen und Antworten finden. Die Bandbreite reicht vom Einsatz von Zins-Caps oder die Nachdotierung von Tilgungsträgern bis zur Konvertierung eines Kredits in Euro.
Somit ist Schluss mit Kaffeesudleserei und Stammtisch- Argumentation.